Archiv der Kategorie 'Kreativität!'

14
Apr
10

Es gibt kein zurück

Sie wischte die Tropfen vom Glas und sah durch die Scheibe nach draußen. Die aufgehende Sonne tauchte die Berge  in ein malerisches rot. Der See vor ihr lag ruhig da, keine Welle störte den scheinbar perfekten Spiegel aus Wasser. Sanfter Nebel verschleierte die Sicht und verlieh ihr ein so seltsames und doch geborgenes Gefühl. Alles war still an diesem Morgen. Kein Wind zerstörte die Ruhe. Nur der Rabe, der unweit auf einem toten Baum saß und sie aus gelben, strengen Augen strafend anstarrte, störte das Bild. Sie war allein. Doch was sie sah beruhigte sie. Sie lehnte sich zurück und schloss ihre Augenlider.

Ihre Gedanken schweiften ab, getragen von der Ruhe, die sie in sich spürte,  erst sanft, dann immer unerbittlicher. Sie führten sie zurück in ihre Vergangenheit, immer weiter hinein. Als sie noch gelebt hatte, dort wo es Hoffnung gab.Als sie noch gelacht hatte, dort wo es Freude gab. Als sie noch geliebt hatte, dort wo es Menschlichkeit gab. Es hätte nicht passieren dürfen, so viel hätte nicht passieren dürfen. “Es gibt kein zurück”, flüsterte eine Stimme in ihrem Kopf. Nein, es gab kein zurück, sie konnte nicht umkehren.  Und vor allem durfte sie es nicht tun. Alles was blieb, war die Zukunft. Wie dieser Morgen einsam und vernebelt und doch mit einem schwachen, roten Hoffnungsschimmer am Horizont. Sie öffnete die Augen und schaute hinaus in den Nebel. Der Rabe war verschwunden.

Sie startete den Motor und fuhr los, den Blick auf die Berge gerichtet, den roten Schimmer der aufgehenden Sonne am Horizont.

10
Nov
09

Endlich wieder da

So, nach langer Zeit der Abstinenz bin ich nun auch wieder für euch zu haben. Und ja, es tut mir unglaublich leid… aber ihr müsst da auch ein wenig Verständnis für mich haben. Denn im Rahmen des Umzugs gab es natürlich (wie immer) Ineternetprobleme, die ehrlich gesagt immer noch nicht gelöst sind. Außerdem verlangt das Studium ja auch seine Zeit, dann war da noch der Umzug und so weiter. Zusätzlich beanspruchen auch meine Mitbewohner nun viel von meiner kostbaren und ohnehin schon knappen Freizeit. Ich hoffe ihr nehmt diese Entschuldigung an (und freut euch ganz dolle darüber, dass ich nicht einfach verschwunden bin).

Naja, und bevor jetzt hunderte Fragen (naja, hunderte sind übertrieben, aber hey…) aufkommen: Ja, der Umzug war super, ja die Wohnung ist toll. Ich habe sogar inzwischen alles eingeräumt (und das nach nur einer Woche, wo bleibt das Lob?!?). Und wir hatten schon eine Menge Spass, so gehört sich das ja auch, wir sind immerhin Studenten (okay, nicht alle aber ich will den Korbi ja jetzt nicht fertig machen ^^). Und das beste ist der rote Sessel, der seit heute sein neues zu Hause genau in meinem Zimmer hat, nachdem es ihm auf dem Sperrmüll doch ein wenig langweilig war… aber ich war sozial und hab ihn mitgenommen und jetzt steht er ganz unschuldig hinter mir und wartet, dass ich in seinem bequemen Kunstleder versinke. Er schaut mich schon ganz verführerisch an.

*Räusper* ja, gut, äh wo war ich? Ach, richtig. Nachdem ich jetzt wieder ein wenig mehr Zeit habe, werde ich versuchen sofern mein Internet geht, euch wieder möglichst oft mit meinen Gedanken zu beglücken.

Und mit dem Kalender fällt mir auch noch was ein, vielleicht mach ich einfach ein schönes schwarz-rotes Muster, was eint ihr?

Ich wünsche euch einen schönen November, viel Spaß in der Vorweihnachtszeit, euer Puppenspieler!

29
Okt
09

Die Versuchung…

Manchmal überlegt man es sich schon zwei Mal, ob man etwas macht. Man will es eigentlich tun, weiß aber, dass es negative Konsequenzen haben wird. Und doch will man es nicht missen. Man kann der Versuchung nicht widerstehen. Versuchung… Das ist ohnehin das Sinnloseste, was je erfunden wurde. Wozu braucht man denn sowas? Ich meine, was ist so toll an der Versuchung? Das Leben wäre oft viel einfacher ohne sie. Aber bitte, irgendjemand hat sich gedacht, Versuchung ist top, und jetzt haben wir sie am Hals. Ganz großes Kino. Ich bin ja eigentlich nicht so, ich beschwere mich auch sehr selten (wer öfter mal hier durchschaut kann das durchaus bestätigen). Aber manchmal ist es einfach angebracht. So wie in diesem Fall. Und darum mach ich es hiermit.

Versuchung, du seist zurecht gewiesen! So, das hat gesessen, die meldet sich so schnell nicht wieder. Dann kann ich endlich beruhigt schlafen.

28
Okt
09

Noch müde blinzelst du aus dem Fenster. Es ist dunkel. Leicht ruckelnd fährt die U-Bahn ihren Weg. Monoton wie eh und je dringt das Geräusch der Räder kaum noch in deine Ohren. Dein Blick ist leer. Doch hinter deiner Stirn toben die Gedanken und jagen sich in einem wahnsinnigen Teufelskreis selbst. Doch man erkennt es nicht. Wie jeden Morgen sitzt du nur dort, den Blick starr aus dem Fenster gerichtet. Noch im Halbschlaf. Und doch nicht zu müde, um nicht zu denken. Und es ist wie jedes Mal weder angenehm, noch irgendwie besonders. Genau genommen sind auch die Gedanken nur leere Hüllen. Und dann schaust du auf. Und du siehst auch nichts anderes. Nur leere Hüllen. Alle müde, so wie du. Alle sonst wo mit ihren Gedanken, so wie du. Und alles kaputte Gestalten. Oder die meisten.

Die Bahn wird langsamer und hält. Ein alter Mann steigt ein. Er setzt sich zu dir. Und schaut dich an. Sein Blick durchdringt dich und blickt dir bis auf den Boden der Seele. Er sieht alles, und du merkst das. Dann lächelt er. “Steh auf!” Sagt er. Und dann geht er wieder.

27
Okt
09

Nun ist er doch noch gekommen…

An manchen Abenden, ganz bestimmten von der Art her, also ich meine die Stimmung, unter anderem, da fühlt man sich irgendwie ganz komisch. Also nicht körperlich, also dass man krank wäre oder so, das meine ich gar nicht, nein, es ist mehr so was sentimentales (ja, ich weiß, das klingt jetzt irgendwie fürchterlich – naja, lassen wir das), man fühlt sich einsam, ganz speziell, auf eine Art und Weise. Liegt es am Wetter? An der Jahreszeit? Denn nachdem sich der Herbst nun doch entschieden hat, auch in München nochmal kurz vorbei zu schauen, sind einige Leute schon irgendwie – anders – als sonst. Andauernd bläst irgendjemand Trübsal, es ist schon fast anstrengend. Dabei, habe ich mir gerade sagen lassen, ist Herbst eine sehr schöne Jahreszeit. Ich weiß auch nicht so genau, warum, ich finds eher ein bisschen grau und trist, aber das ist schließlich eine sehr subjektive Einschätzung… trotzdem hat natürlich der Herbst auch gute Seiten und ich wäre sehr inkonsequent, wenn ich ihn jetzt nicht ein bisschen in gutes Licht rücken würde. Also, der Herbst ist schon mal sehr bunt – sagt man zumindest. UND er läutet den Winter ein und der ist ja bekanntlich sehr toll. So, das reicht jetzt aber auch wieder, man soll ja nicht übertreiben.

Also immer schön dran denken, kein Trübsal im Herbst, das ist eine sehr schöne Jahreszeit. Und Trübsal ist eh total unnötig. Womit wir wieder bei sinnvoll und sinnlos wären. Aber das würde jetzt zu weit führen.

23
Okt
09

Offizielle Entschuldigung

So, jetzt hab ich den Salat. Genau das habe ich gemeint, als ich schrieb, dass es zu einem echten Problem werden kann, wenn das eigene Hobby zur Pflicht wird. Einen Tag habe ich nicht die Welt an meinen geistreichen Gedankengängen teilhaben lassen und schon fühlen sich einige besonders empfindliche Seelen (ohne das jetzt in irgend einer Weise negativ zu meinen) enttäuscht von mir. Es tut mir ja unendlich Leid, dass ich keine Maschine bin, die auf Knopfdruck seitenweise Text sinnvollen Inhalts ausspuckt. Mir kam halt etwas dazwischen. Ja, ich weiß, eine blödere Ausrede gibt es nicht (außer “Ich war gerade den Müll raustragen”, wie ich mir sagen ließ) aber es war dieses Mal tatsächlich so (vielleicht lest ihr ja demnächst sogar über meine wahnsinnig wichtigen Beschäftigungen, die ich so getrieben habe, statt zu schreiben). Besonders geht diese Entschuldigung an den Brausebär und die freie Dimension (mal wieder, ich glaube, die will hier nur eine besondere Stellung haben oder so was), denen das Fehlen eines Artikels gestern wohl sehr zugesetzt hat.

Ich hoffe, dass diese Entschuldigung angenommen und nicht veräppelt wird (ich bin da wirklich empfindlich), da sie ja sehr ernst gemeint und durchaus mit sehr viel Herzblut geschrieben wurde. In diesem Sinne, ich werde mein Bestes tun, in Zukunft nach Möglichkeit einen solchen Lapsus zu vermeiden (auch wenn das wohl kaum zu schaffen sein wird).

Demütigst und mit tiefstem Reuegefühl, euer Puppenspieler.

21
Okt
09

Murphy is your friend!

Ihr kennt sicher alle Murphy. Er ist ein ganz netter Kerl, man kann sich auch echt gut mit ihm unterhalten, aber er hat natürlich auch eine Kehrseite. Und die kennt ja auch jeder. Murphy ist dafür verantwortlich, dass die andere Spur schneller ist, er ist dafür verantwortlich, dass es genau dann anfängt zu regnen, wenn man den Fuß vor die Tür setzt, all das. Und jeder hat ihn schon mal deswegen verflucht. Ich meine, das ist ja schließlich nicht sein Bier, warum mischt er sich denn bitte ein? Aber so ist er nun einmal und man wird sich wohl daran gewöhnen müssen. Man fährt auf jeden Fall besser, wenn man ihn sich zum Freund macht und über seine kleinen Witzeleien nur lacht, statt sich mal wieder aufs Neue aufzuregen.

Allerdings ist das manchmal leichter gesagt, als getan. Erst heute musste ich wieder feststellen, dass Murphy allgegenwärtig ist. Und egal, wie gut es dir gerade geht – Murphy wird schon dafür sorgen, dass dir das wieder vergeht. Ich bin diese Woche schon 6 mal S-Bahn gefahren. Die ersten fünf mal hatte meine S-Bahn, wie man es inzwischen auch gewohnt ist, Verspätung. Und zwar zwischen 5 und 15 Minuten. Währenddessen waren die anderen S-Bahnen, soweit ich das beurteilen kann, pünktlich. Naja, da spürt man schon Murphys Atem. Aber es geht sogar noch weiter. Als ich heute den Heimweg antrat erwischte ich die U-Bahn genau so, dass ich, sollte beides pünktlich sein, meine S-Bahn um eine Minute verpassen würde. Da kann ja dann ein bisschen Verspätung nicht schaden, dann erwischt man die Bahn sogar noch, so dachte ich. Und unwahrscheinlich war es ja auch nicht, nachdem sie bis dato 5 von 5 Malen Verspätung hatte. Aber – und ihr werdet es sicher schon erraten – kam die S-Bahn natürlich genau pünktlich und so verpasste ich sie. Die nächste hatte wieder Verspätung…

Man spürt hier nun ganz deutlich den Einfluss, den Murphy inzwischen sogar schon auf die MVV ausübt, es ist fast unfassbar. Doch man kann es nicht ändern. Murphy ist unser Freund. Und sollte doch mal etwas schief gehen? “Don’t cry, say fuck you and smile!”…

18
Okt
09

Das ist der Wahrheit!

Man lernt ja schon immer, von Anfang an, dass die Wahrheit etwas ganz Wichtiges ist. Sie ist wichtig um Vertrauen aufbauen zu können, welches dann wiederum zu Freundschaften führt. Daraus folgt für den Gelehrten ganz schnell: ohne Wahrheit keine Freunde. Aber auch aus ethischer Sicht gibt es einige Argumente und Gründe, die für Ehrlichkeit und Wahrheit sprechen. Da wäre zum beispiel mal ganz banal: Lügen ist nicht angesehen. Gut, es ist natürlich so, aber so ein wahnsinnig plausibles Argument ist das jetzt irgendwie nicht, wie ich finde. Aber das ist ja nicht so wichtig, ihr wisst, worauf ich hinaus will und das ist, was gerade zählt. Was ich denke ist ohnehin nicht von Belang. Na gut, manchmal vielleicht. Aber darum geht es jetzt nicht. Ich will hier auch nicht darum betteln, dass ihr mir alle eine (oder auch zwei) Mails schickt, in denen ihr mir euer Mitleid aussprecht. Es geht ganz einfach darum, dass die Wahrheit beziehungsweise das Aussprechen der Wahrheit, also in etwa die Ehrlichkeit in unserer Gesellschaft großen Wert hat. Und das ist ja auch erstmal gut so.

Aber natürlich gibt es auch Momente, in denen man die Wahrheit vielleicht lieber verschweigen sollte. Ich meine, sowas wie die “Notlüge” sagt ja jedem etwas. Und natürlich gibt es genug Situationen, in denen die Wahrheit vielleicht mehr Schaden anrichtet, als sie nützt. Ich meine, oft genug führt doch die Wahrheit zu richtigen Krisen, beispielsweise in Beziehungen. Nicht dass ich ein absoluter Verfechter des Betrügens wäre, darum geht es mir hier gar nicht. Aber selbst der ehrlichste Mensch hat doch schon mal darüber nachgedacht, zu lügen, vielleicht um einen guten Freund zu schützen oder ähnliches. Ein bisschen Unwahrheit? So eine kleine Prise Lüge? Das ist manchmal schon sehr verlockend, oder nicht?

Doch wer entscheidet, wann eine kleine Lüge von Nutzen ist? Ich meine, es ist doch immer eine recht subjektive Einschätzung, wenn man über Nutzen und Schaden einer Lüge entscheidet. Im Prinzip kann man selber doch gar nicht wirklich abschätzen, was für die Umwelt, die anderen Betroffenen, nützlich ist. Ist es da nicht besser, auf Nummer sicher zu gehen und lieber gar nicht zu lügen? Vielleicht besser, wenn auch ungleich schwerer.

Aber ich finde, dass ein bisschen Lügen hin und wieder nicht schaden kann, solange man es mit Bedacht einsetzt. Achtet einfach darauf, dass niemand dahinter kommt. Dann hasst euch niemand, das Vertrauen bleibt bestehen und es stört auch keinen…

17
Okt
09

Perfektion

Es gibt diese ganz speziellen Leute. Bei ihnen muss alles perfekt sein, um überhaupt gut genug zu sein. Und dabei sind nicht Dinge gemeint, die sie kaufen oder geschenkt bekommen oder sonst wie erwerben. Es geht eher um das was sie selber tun, um ihr eigenes Handeln. Und ich muss sagen, Perfektion hat durchaus ihren Reiz. Sie ist oft edel, geschmack- und stilvoll, ansprechend, aber vor allem eben ohne den noch so geringsten Makel. Sie passt genau auf Leute, die ihr Leben auf einen gewissen Standard setzen, von vornherein – und zwar über den Durchschnitt. Sie passt perfekt zu den Leuten, die immer alles im Leben planen. Jede noch so kleine Sache verläuft nach Plan. Dafür sind ihre Träume und Ziele meist auch etwas realer, sie stehen meist mit Beiden Beinen auf dem Boden, sind realitätsnah. Man mag es auch durchaus als vorteilhaft sehen, da man so seine Ziele auch erreichen kann.

Doch, frage ich euch, was ist, wenn man sein Ziel erreicht hat? Ist danach das Leben nicht etwas leerer als zuvor? Denn die Anstrengungen, das eigene Ziel zu erreichen machen doch einen Teil des Lebens aus. Es ist doch besser, sein ganzes Leben auf ein Ziel hinzuarbeiten, auch wenn man es nicht erreicht und vielleicht sogar enttäuscht stirbt, als nach der Hälfte seines Lebens plötzlich ziellos zu sein, weil das Ziel, was man sich gesteckt hat zu gering war. Und genau dort findet man das, was diese Menschen ausmacht: es geht in ihrem Leben nicht um das Leben sondern nur um Ergebnisse. Es geht um Erfolg, Ansehen, nicht darum, dass man Spaß am Leben hat, sondern dass man etwas erreicht in seinem Leben. Und es geht um Perfektion. Was man schafft hat nur Wert, wenn es zumindest einen Hauch von Perfektion ausstrahlt.

Dabei ist Perfektion so steril. So statisch. So charakterlos. Ein kleiner Makel macht einen Gegenstand häufig zu etwas besonderem, zu einem Unikat. Perfektion dagegen macht einen Gegenstand durchschnittlich, er hebt sich nicht mehr von den anderen ab. Perfektion ist Masse. Perfektion ist Dekadenz. Perfektion ist normal. Genau wie die Pläne dieser Perfektionisten. Sie nehmen dem Leben das letzte bisschen Zufall. Sie machen das Leben statisch. Aber wie schön ist denn der Zufall? Immer wieder für eine Überraschung gut! Streut ein bisschen Chaos, ihr werdet es nicht bereuen. Seht mich an. Wie beschreibt es der Joker? “I’m a dog chasing cars – I wouldn’t even know what to do if I caught one!”

16
Okt
09

Monotonie

Wenn man zu dieser Zeit aus dem Fenster schaut – und ich meine nicht die Uhrzeit, ja nicht einmal unbedingt die Jahreszeit – dann erblickt man, wo man auch hinsieht, Monotonie. Die Natur erscheint zu dieser Zeit in langweiligen Grautönen unter die sich nichtssagendes, mattes Grün mischt. Nieselregen oder gar Schnee verstärken den Eindruck der Langeweile, der fast schon bedrückend wird und uns dazu bringt, doch lieber mal zu Hause zu bleiben. Ins Nasskalt der Natur mischen sich die Leute, welche zumeist so wunderbar in dieses Bild zu passen scheinen. Gesenkte Köpfe, nichtssagende, graue Gesichter, unauffällige Klamotten, so eilen sie durch den Tag, trotz all der Monotonie gestresst. Und man selbst steht als Teil in dieser Masse. Es ist fast so, als wäre die ganze Welt auf schwarz-weiß gestellt, man selbst als einziger – wenn überhaupt – in Farbe. Doch leider lässt sich nichts daran ändern. Und zunächst wird diese Monotonie auch leider monoton steigend sein, bevor irgendwann vielleicht dann doch wieder etwas Farbe ins Leben kommt, die Menschen wieder fröhlicher und die Natur wieder bunter wird.

Doch bis dahin heißt es durchhalten und nicht im Meer aus Monotonie ertrinken.




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